
Werkstoffauswahl
Vormaterial wird nach Schmelze und Zeugnis ausgewählt und eingelagert. Jede Charge bleibt über den gesamten Fertigungsablauf identifizierbar.
Offizieller Vertriebspartner von Arihant Tubes, Mumbai, Indien
Qualität entsteht nicht in der Endkontrolle, sondern in einem festgelegten Ablauf. Prüfumfang, Prüfmittel und Zeitpunkt jeder Prüfung werden vor der Fertigungsfreigabe schriftlich vereinbart.

Jede Stufe hat definierte Freigabekriterien. Ein Bauteil geht erst in die nächste Stufe, wenn die vorherige dokumentiert abgeschlossen ist.

Vormaterial wird nach Schmelze und Zeugnis ausgewählt und eingelagert. Jede Charge bleibt über den gesamten Fertigungsablauf identifizierbar.

Rundmaterial und Bleche werden auf Maß getrennt. Schnittkanten werden auf Risse und Einschlüsse kontrolliert, bevor das Teil in die Warmumformung geht.

Die Umformung erfolgt im geregelten Temperaturfenster. Das Schmieden richtet den Faserverlauf am Bauteil aus und ist maßgeblich für die spätere Festigkeit.

Dichtflächen, Bohrbilder und Schweißkanten werden spanend fertigbearbeitet. Rauheit und Planlauf werden bauteilbezogen dokumentiert.

Maßprüfung, Werkstoffnachweis und zerstörungsfreie Prüfung nach festgelegtem Prüfplan. Auf Wunsch unter Beteiligung einer benannten Stelle.

Dauerhafte Kennzeichnung, Konservierung und transportsichere Verpackung. Zeugnisse werden der Sendung digital und in Papierform beigefügt.
Nicht jedes Bauteil benötigt jede Prüfung. Welche Verfahren zum Einsatz kommen, richtet sich nach Werkstoff, Druckstufe und Anwendung.

Systematische visuelle Kontrolle aller Oberflächen und Dichtflächen. Sie ist die Grundlage jeder weiteren Prüfung — was hier auffällt, muss nicht aufwendig instrumentell nachgewiesen werden.
Nachgewiesen werden

Positive Material Identification mittels Röntgenfluoreszenz oder Funkenspektrometrie. Sie belegt am fertigen Bauteil, dass tatsächlich der bestellte Werkstoff vorliegt.
Nachgewiesen werden

Schallwellen durchdringen das Bauteil und werden an inneren Trennflächen reflektiert. Damit lassen sich Fehlstellen nachweisen, die an der Oberfläche nicht sichtbar sind.
Nachgewiesen werden

Ein Farbeindringmittel dringt in oberflächenoffene Fehlstellen ein und wird durch den Entwickler sichtbar gemacht. Das Verfahren arbeitet zerstörungsfrei und ist auch an nichtmagnetischen Werkstoffen anwendbar.
Nachgewiesen werden

Spektralanalytische Bestimmung der chemischen Zusammensetzung. Sie belegt die Einhaltung der Legierungsgrenzen und weist Verunreinigungen nach.
Nachgewiesen werden

Zug-, Härte-, Kerbschlag-, Dauerschwing- und Zeitstandversuche belegen Festigkeit, Zähigkeit und Verformungsverhalten unter definierter Beanspruchung.
Nachgewiesen werden

Metallografische Untersuchung von Korngröße, Gefügeausbildung und Mikrohärte. Sie macht sichtbar, ob die Wärmebehandlung das gewünschte Gefüge erzeugt hat.
Nachgewiesen werden

Nachweis der Anfälligkeit gegen interkristalline Korrosion. Besonders relevant für austenitische Edelstähle, deren Korngrenzen durch Wärmeeinbringung geschädigt werden können.
Nachgewiesen werden
Werkstoffzeugnisse ordnen wir Charge und Schmelze eindeutig zu und übergeben sie digital sowie in Papierform mit der Sendung.
Im Herstellwerk sind Abnahmen folgender Organisationen etabliert und projektbezogen abrufbar.
Senden Sie uns Ihre Spezifikation oder Ihren Prüfplan. Wir bestätigen, welche Verfahren und Zeugnisse wir für Ihre Positionen bereitstellen.
Duisburg · Montag – Donnerstag 07:30 – 17:00 Uhr