Pharmaindustrie
Reinigbarkeit, Totraumfreiheit und Rückverfolgbarkeit bestimmen die Bauteilauswahl — nicht der Druck.

Oberflächengüte und lückenlose Dokumentation
In der pharmazeutischen Produktion ist die Oberfläche das eigentliche Bauteilmerkmal. Rauheiten oberhalb von Ra 0,8 µm bieten Ansatzpunkte für Ablagerungen und Biofilme; Toträume lassen sich mit CIP- und SIP-Verfahren nicht zuverlässig reinigen.
Wir liefern Rohre und Formteile in 1.4404 und 1.4435 mit definierten Innenoberflächen, gebeizt und passiviert. Für produktberührte Bereiche stimmen wir Schliffbild, Rauheit und Prüfumfang vorab mit Ihrer Qualifizierung ab.
Jede Lieferung ist über Werkstoffzeugnis, Schmelze und Chargennummer rückverfolgbar — die Voraussetzung für jede GMP-konforme Anlagenqualifizierung.
Vier Kriterien, die in dieser Branche über die Bauteilauswahl entscheiden.
Reinigbarkeit
Glatte, spaltfreie Innenoberflächen sind Voraussetzung für validierbare CIP- und SIP-Zyklen. Wir liefern Rohre mit Ra ≤ 0,8 µm auf Anforderung.
Totraumfreiheit
Abzweige und Instrumentenanschlüsse werden so ausgeführt, dass keine stehenden Volumina entstehen.
Dokumentation
Werkstoffzeugnisse nach EN 10204 3.1, Rauheitsprotokolle und Ferritgehaltsmessungen begleiten die Lieferung.
Passivierung
Nach jeder mechanischen Bearbeitung ist die Passivschicht neu aufzubauen — bei uns Bestandteil des Fertigungsablaufs.
Werkstoffempfehlung
- 1.4404 / 316L — Standard für produktberührte Bereiche
- 1.4435 / 316L mit erhöhtem Molybdängehalt
- 1.4301 / 304 — Versorgungs- und Reinstwassersysteme
Regelwerke
- EN 10204 3.1
- EN ISO 9445
- GMP-Anforderungen
- EN 13480
Häufig eingesetzte Komponenten
Anfrage für Pharmaindustrie
Nennen Sie uns Medium, Betriebsbedingungen und Regelwerk. Wir stimmen Werkstoff, Bauform und Prüfumfang auf Ihren Einsatzfall ab.
Duisburg · Montag – Donnerstag 07:30 – 17:00 Uhr
